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Stromkosten senken durch Lastverschiebung: Intelligentes Lastmanagement einfach erklärt
Strom dann nutzen, wenn er günstig und reichlich vorhanden ist: Intelligentes Lastmanagement schont die Geldbörse und entlastet das Netz. Wie das Prinzip für jeden verständlich funktioniert.
Warum ist unser Stromverbrauch plötzlich ein Thema?
Früher war Strom einfach immer da, und er kostete rund um die Uhr fast dasselbe. Heute erleben wir eine Energiewende: Durch Wind- und Sonnenenergie schwankt die Strommenge im Netz stark. Scheint die Sonne, gibt es viel und günstigen Strom. Am Abend, wenn alle nach Hause kommen und kochen, steigt die Nachfrage – und damit oft auch der Preis.
Wer hier clever agiert, kann viel Geld sparen. Die Schlüssel dazu heißen Lastmanagement und Lastverschiebung.
Was ist Lastverschiebung?
Lastverschiebung bedeutet schlichtweg, den Verbrauch von Strom in Zeiten zu verlegen, in denen Energie günstig oder im Überfluss vorhanden ist.
- Ein einfaches Beispiel: Statt das Elektroauto sofort um 17:00 Uhr zu laden, wenn die Strompreise im Zuge der Abendspitze am höchsten sind, startet der Ladevorgang automatisch erst um 02:00 Uhr nachts in den Wintermonaten oder um 11 Uhr vormittags in den Sommermonaten, wenn der Strompreis im Keller ist und die PV im Sommer Ihr Elektrofahrzeug quasi kostenlos lädt. Das Auto ist morgens genauso voll, die Kosten sind jedoch deutlich geringer.
Was ist Lastmanagement?
Lastmanagement ist die übergeordnete Steuerung. Es sorgt dafür, dass die verschiedenen Geräte im Haus oder im Betrieb sich gegenseitig „absprechen“.
- Ein einfaches Beispiel: Wenn die Wärmepumpe läuft und gleichzeitig in der Küche der Herd eingeschaltet wird, sorgt das Lastmanagement dafür, dass die Ladestation des E-Autos kurzfristig die Leistung drosselt. So wird verhindert, dass eine teure Leistungsspitze entsteht, die den Netztarif unnötig in die Höhe treibt.
Die Vorteile im Überblick
- Kosten senken: Durch die Nutzung dynamischer Stromtarife (Einkauf bei niedrigen Spotmarkt-Preisen).
- Netzgebühren reduzieren: Vermeidung von teuren Leistungsspitzen (besonders wichtig für Gewerbebetriebe).
- Eigenverbrauch optimieren: Den Strom der eigenen PV-Anlage dann direkt verbrauchen, wenn er erzeugt wird (z. B. durch gezieltes Laden von Speichern oder Warmwasseraufbereitung).
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Die Theorie klingt einfach, doch die technische Umsetzung erfordert Erfahrung und das richtige Know-how. Hier kommt DI(FH) Meinrad Zeiler, Inhaber von M.ZEILER e.U., ins Spiel.
Als jahrelanger Energietechniker sowie ausgewiesener PV- und Speicherspezialist nimmt er sich genau dieser komplexen Lastthemen an. Egal ob es sich um einen Einfamilienhaushalt, Ihr Firmengebäude, E-Mobilitäts-Ladepark, ein Fernheizkraftwerk oder komplexe Geschäftsflächen handelt: M.ZEILER e.U. realisiert ein effizientes und optimiertes Anlagenmanagement, das exakt auf Ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten ist.
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